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Mein erster Blogartikel: Die Geschichte meines Blogs

2016 ging es los mit meiner Blog-Geschichte. Eigentlich hatte ich schon früher einmal gebloggt, aber das war eine Aufgabe im Rahmen eines Fernstudiums. Wir sollten einen Blog einrichten und über unseren Alltag erzählen. Das muss 2010 oder so gewesen sein. Ich habe recht schnell festgestellt, dass dieses Studium nichts für mich ist und habe auch das Bloggen nicht weitergeführt.

2016 habe ich mich dann als Lerntherapeutin selbstständig gemacht und es war klar: Ich brauchte eine Website. Schließlich wollte ich gefunden werden und über mein Angebot informieren. Unter wortsalat-zahlenmix.de habe ich bis letztes Jahr über meine Arbeit berichtet.

Mein erster Blogartikel

Da ich mir 2016 das Erstellen einer Website noch nicht zutraute, habe ich mir das Grundgerüst von einem Webdesigner erstellen lassen. Dieser arbeitete mit Joomla und da ich mich mit Content-Management-Systemen (CMS) nicht auskannte, war es mir ziemlich egal, welche Basis verwendet wurde (ein Fehler, wie sich später herausstellte). Ich bekam eine Einführung, wie ich meine Seite verwalten und eigene Artikel einfügen konnte. Also ging ich daran, über meine Arbeit zu berichten. Die Kategorie nannte ich „Aus der Praxis“ und sammelte darunter alle Blogartikel. Mein erster Artikel war jedoch sehr unspektakulär. Es war ein Zweizeiler, in dem ich lediglich ankündigte, auf dieser Seite in Zukunft aus meiner Praxis zu berichten. Leider ist dieser Artikel nicht mehr zugänglich, aber vielleicht ist das auch besser so. Auch die folgenden Artikel waren sehr kurz, enthielten oft nur ein Bild und wenige Sätze zu Aktuellem aus meinen Lerntherapiestunden. 

Technik kann alles vermiesen

Genau diese Bilder waren es aber, die für mich das Bloggen kompliziert machten. Mit Joomla fand ich es unheimlich schwierig, Bilder einzufügen, die dann im Frontend auch an der Stelle erschienen, wie ich mir das im Backende gedacht hatte. Es war ein ständiges Herumprobieren und Verschieben der Bilder, so dass das Bloggen keinen Spaß machte. Es folgten daher nur sehr wenige, sehr einfache Artikel. Ein Beispiel aus dem Sommer 2017 habe ich auf meinen neuen Blog mit umgezogen: Mitmachbücher regen zum Lesen an. Im Original waren aber noch nicht mal Überschriften eingefügt, das habe ich erst beim Umziehen überarbeitet.

Das Bloggen mit Joomla blieb kompliziert. Nachdem ich 2022 ein extra Blog-Plugin installiert hatte, ging es etwas einfacher, aber es blieb weiterhin mühsam. 

Im Herbst 2023 startete Judith Peters die Blogtoberfest-Challenge. Diese nahm ich zum Anlass, mich wieder mehr mit dem Bloggen zu beschäftigen. Auf meiner To-Want-Liste hielt ich fest, dass ich herausfinden wollte, wie ich besser mit Joomla umgehen könnte, doch es kam ganz anders. Ich veröffentlichte den Artikel mit allen anderen am 19.10.2023. Allerdings schafften weder ich noch der Webdesigner es, die Kommentarfunktion unter dem Artikel zu aktivieren. Mein Frust wuchs. Gleichzeitig bot Judith einen Kurs an, in dem man lernen konnte, eine eigene Seite mit WordPress aufzubauen. Das war mein Sprungbrett.

Bloggen mit WordPress

Innerhalb von drei Wochen schaffte ich es, meine neue Seite einzurichten und erste Blogartikel zu schreiben. Mit WordPress war auf einmal alles einfach. Zusätzlich bot der Kurs einen tollen Support, so dass sich kleine Probleme zügig lösen ließen. Bis Ende des Jahres entstanden so 13 neue Blogartikel. Dies gab mir eine Möglichkeit, über meine Arbeit zu berichten und mein Wissen aus meinem noch laufenden Studium „integrative Lerntherapie“ zu teilen. Das Bloggen machte mir wieder Spaß. Sogar so viel Spaß, dass ich mich für 2024 für das Jahresprogramm von The Content Society anmeldete. In einem Blogvertrag verpflichtete ich mich so mir selbst gegenüber, regelmäßig zu bloggen, möglichst einen Artikel pro Woche. Mittlerweile sind wir in der Kalenderwoche 8 angekommen und ich habe bereits 12 Artikel veröffentlicht! Dieser hier ist Artikel Nummer 13. Das hätte ich mir letztes Jahr noch nicht vorstellen können.

Mein Fazit

Technik kann alles vermiesen. Mit den richtigen technischen Voraussetzungen und netten Menschen, die ebenfalls Spaß am Bloggen haben, ist Bloggen aber einfach nur toll! Es macht mir Spaß, ich habe viele nette neue Leute kennengelernt und ich kann dazu beitragen, über meine Arbeit aufzuklären und damit Lerntherapie bekannter zu machen.

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2 Kommentare

  1. Astrid

    Liebe Sabine,
    beim Lesen deines Blogartikels ist mir bewusst geworden, dass ich auch mal eine Joomla-Website hatte. Oder sagen wir so, ich hatte versucht, sie aufzusetzen und bin letztendlich daran verzweifelt. Das muss ungefähr 2007 gewesen sein. Auch mir ging es dann so, dass mit WordPress alles wesentlich einfacher war.
    Liebe Grüße
    Astrid

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