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Mein Januar-Rückblick 2026: Winter, aber richtig!

Sabine Landua vor einer Schneelandschaft

Der Januar hat sich dieses Jahr gleich zu Beginn sehr deutlich bemerkbar gemacht: Schnee, Glätte und geschlossene Schulen haben den Alltag ziemlich durcheinandergewirbelt. Gleichzeitig war es ein Monat, in dem bei mir einiges in Bewegung gekommen ist: Ich habe mich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie ich 2026 arbeiten möchte, und dabei wichtige Entscheidungen getroffen – sowohl mit Blick auf den Wert meiner Arbeit als auch worauf ich meinen Fokus legen möchte. Außerdem habe ich mein Lesejahr gestartet, ein Reading-Journal eingeweiht und mir spontan einen Speedreading-Kurs gegönnt, der schon nach dem ersten Modul für echte Aha-Momente gesorgt hat. In diesem Rückblick nehme ich dich mit durch meinen Januar: zwischen Winterchaos, fachlicher Klarheit und kleinen persönlichen Highlights.

Schnee, Schnee und nochmal Schnee

Der Januar zeigte sich uns richtig winterlich, und zwar so, wie schon lange nicht mehr. Anfang des Monats waren wir zu einem Termin im Schwarzwald und hatten uns auf Schnee eingestellt. Aber da war tatsächlich… nichts. Erst auf dem Rückweg im flachen Frankental wurde es von einem auf den andern Moment dunkel und wir fuhren durch dickstes Schneetreiben. Natürlich staute sich der Verkehr auf der Autobahn, so dass wir schließlich auf die Bundesstraße abfuhren. Der Schneesturm hielt bis hinter Worms, danach war wieder… nichts. Kein Krümel Schnee in der Landschaft und es wurde wieder heller.

Das war allerdings nichts im Gegensatz zu dem, was uns zuhause erwarten sollte: Tief Ellie zog über Norddeutschland und brachte uns Schnee, Sturm, Glatteis und geschlossene Schulen. Laut Wetterdienst gibt es diese Wetterlage etwa alle 10-15 Jahre. Das würde passen, denn als wir im Januar 2010 von Bayern nach Wolfsburg gezogen sind, mussten wir uns erstmal die Schneeschaufel vom Nachbarn ausleihen und Schnee schippen.

Auch diesmal gab es richtig viel Schnee. Nach dem schulfreien Freitag, an dem es den ganzen Tag durchschneite (es schneite quer), mussten wir samstags erstmal unsere Einfahrt freischaufeln, damit das Auto wieder rausfahren konnte: 48 cm aufgetürmter Schnee musste abgetragen und irgendwo am Rand gelagert werden (die Schneehügel stehen jetzt, Ende des Monats, immer noch). Montags drauf kam dann der Regen auf den Schnee und es wurde gefährlich glatt. Auch diesmal blieben die Schulen geschlossen.

Auch wenn wir gehofft hatten, dass es das war mit dem Schnee – das war es nicht und wieder blieben an einem Montag die Schulen geschlossen. Gefühlt lag den ganzen Januar (viel) Schnee und es war lausig kalt. So kalt, dass ich nur mit zusätzlichen Kleidungsschichten rausgegangen bin und mir sogar richtig dicke Handschuhe gekauft habe.

Wie will ich 2026 arbeiten?

Im Januar hatten wir im Lerntherapeutennetzwerk einen Workshop zum Thema Preise und Kalkulation mit Heike Kreten-Lenz. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Meine Arbeit ist nicht einfach ein bisschen Nachhilfe nebenher – sie ist fundierte Lerntherapie und basiert auf Erfahrung, Fachwissen und viel Verantwortung. Und auch wenn ich mir wünschen würde, dass Familien hier mehr Unterstützung bekommen und vor allem, dass das Schulsystem seine Aufgabe erfüllen würde, darf meine Arbeit fair bezahlt werden – so wie auch ich jede Leistung, die ich in Anspruch nehme, bezahle. Ich weiß, dass das nicht für jede Familie jederzeit möglich ist. Umso wichtiger sind mir Transparenz und eine klare Orientierung.

Nachdem ich mittlerweile 10 Jahre Erfahrung als Lerntherapeutin habe, zusätzlich auf Erfahrungen von 15+ Jahren im Schuldienst zurückgreifen kann und neben regelmäßigen Fortbildungen und Supervisionen auch noch ein Masterstudium sehr erfolgreich abgeschlossen habe, habe ich beschlossen, den Wert meiner Arbeit neu zu berechnen. Die Übersicht habe ich in einem Blogartikel zusammengefasst: So kannst du 2026 mit mir lernen – mein Angebot. So kann sich jeder, der Interesse daran hat, mit mir zu arbeiten, einen Überblick verschaffen und in Ruhe prüfen, ob das Angebot gerade passt.

Außerdem habe ich entschieden, dass ich meinen Fokus auf die Online-Lerntherapie setze. Ich liebe diese Art, mit meinen Schülern zu arbeiten und so Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland oder aus deutschsprachigen Familien im Ausland zu begleiten. Die Online-Lerntherapie bietet eine Reihe von Vorteilen, unter anderem sind meine Schüler zeitlich flexibler. Mit manchen arbeite ich am Abend, weil sie nach dem Abendessen noch einmal eine Hochphase haben, in der sie gut lernen können. Mit anderen teile ich die Lerntherapie in kleinere zeitliche Einheiten auf, weil ihnen die Konzentration schwerfällt. So kann ich für jeden Schüler die optimalen Rahmenbedingungen schaffen.

Wenn du Interesse an einer Online-Lerntherapie hast, schau bitte regelmäßig in meinen Newsletter. Dort kündige ich an, sobald ich neue Plätze frei habe.

Sabine Landua mit Kaffeetasse in einem kreisrunden Bildausschnitt

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Leseabenteuer

In meiner Want-to-Do-Liste habe ich geschrieben, dass ich 2026 meine gelesenen Bücher tracken will. Ich will einfach mal sehen, wie viele Bücher ich im Jahr so lese. Die Idee dazu bekam ich von Nicole Gerbatsch, mit der ich mich durch ihre To-Want-Liste darüber ausgetauscht hatte. Nach einigem Suchen habe ich ein Reading-Journal gefunden, das mir gefallen hat. Für Januar habe ich bereits 4 Bücher eintragen können, die ich alle sehr gut fand:

  • Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht (Alexandra Potter)
  • Resilienz Booster – sich und andere resilient führen (Klaus Kampmann)
  • Bornholmer Spur (Katharina Peters)
  • Der tiefe Grund (Anna Johannsen)

Tatsächlich habe ich noch ein weiteres Buch „gelesen“, aber das fand ich so schlecht, dass ich es teilweise dann nur noch überflogen habe. Ich hatte auch keine Lust, es in mein schönes neues Reading-Journal aufzunehmen. Also bleibt festzuhalten, dass ich wohl nur gute Bücher, die ich gerne gelesen habe, aufnehmen werde.

Damit ich dieses Jahr vielleicht doch noch ein paar mehr Bücher schaffe, habe ich mir diesen Monat spontan einen Speedreading-Kurs gegönnt. Ich habe bisher erst das erste von vier Modulen bearbeitet, bin aber jetzt schon total begeistert. Erika Magyarosi ist total sympathisch, erklärt super verständlich (allerdings auf Englisch) und hat mir sofort erste Aha-Erlebnisse verschafft. Obwohl ich als Lerntherapeutin natürlich weiß, wie Lesenlernen grundsätzlich funktioniert, habe ich mich mit dem Thema „schneller lesen auf hohem Niveau“ bisher erstaunlich wenig beschäftigt. Umso spannender finde ich es jetzt, da tiefer einzusteigen. Ich bin gespannt, welche Erkenntnisse ich daraus für die Arbeit mit meinen Schülern gewinnen werde (eine Sache ist mir schon ziemlich klar geworden – dazu demnächst mehr).

Das war im Januar sonst noch los

  • Anfang Januar war ich meine Eltern besuchen. Die Fahrt ging diesmal richtig gut, weil am 1. Januar wohl doch nicht so viele Menschen Lust hatten, längere Strecken mit dem Auto zu fahren.
  • Ich habe mich wieder mit meinen lieben Lerntherapie-Kolleginnen zum Frühstück in Wolfsburg getroffen. Der nächste Termin steht auch schon.
  • Im Januar habe ich erstmals regelmäßig einen Podcast gehört: Meckel & Matthes. Das ist außergewöhnlich, weil ich nicht so der Podcastfreund bin. Ich finde es total langweilig, wenn sich zwei Menschen über ein Thema unterhalten und ich zuhören soll. Meist könnte man das Gesagte in wenigen Sätzen zusammenfassen und müsste dazu nicht eine Stunde lang zuhören. Bei Meckel & Matthes ist das anders. Da habe ich das Gefühl, die haben wirklich was zu sagen und sind außerdem noch hochaktuell.
  • Ich hatte die erste Coachingeinheit mit einer Lehrerin, die zum Ende des Schuljahres aussteigen will. Im Coaching haben wir gemeinsam überlegt, was die nächsten Schritte sind und wie sie das zeitlich umsetzen kann. Eine andere Lehrkraft wollte im Coaching erst einmal wissen, wie der Beruf der Lerntherapeutin eigentlich aussieht, um entscheiden zu können, ob dies für sie eine Alternative sein könnte. Falls du auch nach einer Alternative zum Lehrerberuf suchst, lass uns im Coaching für Lerntherapeuten deine nächsten Schritte besprechen.
  • In der Lerntherapie habe ich mit einem neuen Schüler gestartet. Der Anfang ist immer aufregend und spannend. In Paulas Start in die Online-Lerntherapie beschreibe ich, wie die ersten Schritte aussehen können.
  • Erstmals habe ich einen Newsletter nur für die Eltern meiner Schüler aufgesetzt. Darin informiere ich sie über Aktuelles aus der Lerntherapie und greife jeden Monat ein Schwerpunktthema auf. Dieses erstellen wir gemeinsam im Lerntherapeutennetzwerk, so dass wir uns die Arbeit aufteilen können.

Das habe ich im Januar 2026 gebloggt

  • Paulas Start in die Online-Lerntherapie: Ein Einblick in die ersten Stunden
    Ich gebe dir einen Einblick in den Beginn einer Lerntherapie. Anhand von Paulas Geschichte zeige ich, wie wir uns kennenlernen, wie die ersten Stunden aufgebaut sind und wie daraus eine tragfähige Grundlage für die weitere Förderung entsteht.
  • So kannst du 2026 mit mir lernen – mein Angebot
    In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du 2026 mit mir zusammenarbeiten kannst, was ich anbiete und worauf ich den Fokus lege.
  • Meine 31 Want-to-Dos im 1. Quartal 2026
    Jedes Quartal nehme ich mir Zeit, um zu sortieren, zu priorisieren und aufzuschreiben, was mir beruflich und persönlich wichtig ist. Herausgekommen ist eine Liste, die mich motiviert, ohne mich unter Druck zu setzen – eben eine Liste mit Want-to-Dos.
  • Mein Januar-Rückblick: Winter, aber richtig! – diesen Artikel liest du gerade

Ausblick auf den Februar 2026

  • An meinem Geburtstag gehe ich wieder schön frühstücken. Darauf freue ich mich schon.
  • Ich nehme an einer Fortbildung zum therapeutischen Zaubern teil und bin schon sehr gespannt, was wir lernen werden.
  • Im Februar habe ich eine Woche Urlaub – 2026 habe ich meine Ferienzeiten erstmals individuell festgelegt und sie nicht automatisch an die Schulferien gekoppelt.
  • Ende Februar gehe ich wieder ins Stadion zum Eishockey der Grizzlys Wolfsburg.
Veröffentlicht unter Rückblicke

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