Meinen Claim findest du auf meiner Startseite und als Signatur unter meinen Newslettern. Vermutlich ist er dir schon einmal begegnet: „Mit Yeah vom Oh zum Ah!“ Eigentlich wollte ich ihn einfach nur mal ausprobieren um zu sehen, ob er zu mir passt. Daraus sind jetzt zwei Jahre geworden und ja, mein Claim passt. Für mich ist er nicht einfach nur ein Marketing-Spruch. Er fasst meine Haltung, meine Arbeitsweise und das Herzstück meiner Lerntherapie zusammen. Was genau dahinter steckt, zeige ich dir in diesem Blogartikel.
Geschätzte Lesedauer 6 Minuten
Warum überhaupt ein Claim?
Ich habe mich lange gefragt, ob ich überhaupt einen Claim brauche. Claims kennt man von den großen Marken. Bei „Just do it.“ oder „Freude am Fahren.“ weiß jeder sofort, was gemeint ist. Aber ich, als Lerntherapeutin, ist das wirklich nötig? Mein Claim ist schließlich aus vielen Gesprächen mit Eltern, Kindern und Kolleginnen entstanden und aus der Erfahrung heraus, wie sich Lernen anfühlt und anfühlen kann. Er zeigt, wofür ich stehe und deshalb ist es genau richtig, auch als Lerntherapeutin einen Claim zu haben.
Das bedeutet mein Claim „Mit Yeah vom Oh zum Ah!“
Das „Oh!“ – der Moment der Schwierigkeit
Viele Schüler und auch ihre Eltern stecken im „Oh!“ fest, wenn sie zu mir kommen. Sie befinden sich oft schon ganz tief in der Abwärtsspirale des Lernens und fühlen sich machtlos. Das „Oh“ steht für den Augenblick, in dem etwas zu schwer erscheint. Kinder mit LRS oder Rechenschwäche erleben diesen Moment oft: Sie haben schon alles probiert, viel geübt, Förderunterricht in der Schule oder Nachhilfe am Nachmittag und trotzdem bleiben die Lernerfolge aus. Die Schüler beziehen das zunehmend auf sich und sagen Sätze wie „Oh Mann, das verstehe ich nicht.“ „Ich kann das einfach nicht.“ „Oh nein, schon wieder Lesen.“ Es ist der Moment, in dem Frust, Unsicherheit oder Angst auftauchen.
Mit „Yeah!“ lernen
Lerntherapie soll das Lernen wieder leichter machen. Daher arbeite ich anders, als Schülerinnen und Schüler das aus der Schule kennen. Wir erarbeiten konkrete Strategien und üben sie spielerisch, motivierend und mit Raum zum Ausprobieren. Lernen darf so seine Leichtigkeit zurückgewinnen. In der Lerntherapie schaffe ich ein positives Umfeld, in dem echte Freude möglich wird und kleine Erfolgserlebnisse gefeiert mit einem „Yeah!“ gefeiert werden.
Vom „Oh! zum „Ah!“
In der Lerntherapie erleben Kinder und Jugendliche, dass Lernen machbar ist. Erstmals werden sie dort abgeholt, wo sie stehen und können an der Null-Fehler-Grenze positive Lernerfahrungen machen. Sie entdecken eine neue Strategie, verstehen einen Zusammenhang oder begreifen plötzlich eine Regel. Dieser Moment kann winzig sein, aber er ist entscheidend. Denn er zeigt: Es bewegt sich etwas. Oft leuchten in diesem Moment die Augen, der Körper richtet sich auf und der Schüler sagt selbstbewusst: „Jetzt kann ich das!“ Dieser kleinen Aha-Momente machen den Weg frei für echte Lernentwicklung. Schüler bekommen wieder das Gefühl, etwas schaffen zu können. Sie spüren: Ich bin nicht schlecht in Mathe (Deutsch) – ich kann das lernen.
Was steckt noch hinter meinem Claim?
Lerntherapie ist voller Emotionen, kleiner Durchbrüche und großer Erfolgsmomente. Genau das drückt mein Claim aus. Aber er steht nicht nur für die Entwicklung meiner Schüler, sondern auch für meine eigene.
Denn mein persönlicher Weg verlief genauso: vom „Oh“ zum „Ah“ und heute arbeite ich jeden Tag mit „Yeah“. 2016 bin ich aus dem engen Korsett des Beamtentums ausgestiegen und habe den Schritt in die freiberufliche Lerntherapie gewagt. In der Schule fühlte ich mich zunehmend ohnmächtig: zu viele Vorschriften, zu viele Vertretungen, zu wenig Zeit für die Kinder, die Unterstützung am dringendsten brauchten. Ich wollte anders arbeiten – freier, individueller und näher am Kind.
Wie bei meinen Schülern kam mit der Selbstständigkeit die Leichtigkeit zurück und damit das große „Ah!“ der Erleichterung: die Freude an echter Förderung, der Spaß daran, mich weiterzubilden und die Energie, neue Wege zu gehen. Dieses „Yeah!“ begleitet mich nun seit fast zehn Jahren. Es ist das Gefühl, das mich täglich antreibt und das ich auch in meinen Schülern wachsen sehen möchte.
Was ich mit „Mit Yeah vom Oh zum Ah!“ bewirken möchte
Mein Claim ist nicht nur ein Motto, er ist meine Vision. Mit meinem Blog möchte ich dazu beitragen, dass Lernschwierigkeiten wie LRS und Rechenschwäche besser verstanden werden. Denn Wissen macht handlungsfähig. Viele Eltern und Lehrkräfte stehen zunächst im „Oh“: Sie sind unsicher, Frust über Schule und Lernen macht sich breit und sie wissen nicht wirklich, was so tun sollen.
Genau hier möchte ich unterstützen: In meinen Blogartikeln kläre ich über Lernschwierigkeiten auf, wie Lernen funktioniert und welche Strategien Kindern und Jugendlichen wirklich helfen. So entsteht Schritt für Schritt ein Weg aus dem „Oh“ heraus, hin zu Aha-Momenten und mehr Selbstwirksamkeit. Ich hoffe auch, dass das Yeah!, das mich antreibt, auch andere motiviert. Entweder, um ihre Arbeit als Lehrkraft zu überdenken und dazu beizutragen Unterricht lernfreundlicher zu gestalten oder Interessierte, die sich beruflich umorientieren und den Weg in die Lerntherapie gehen wollen.
Mein Ziel ist es, dass du hier kostenlos Informationen findest, die dich stärken, dich entlasten und dir zeigen: Du kannst etwas tun. Dein Kind kann etwas tun. Und Lernen darf wieder leichter werden.
Vielleicht wünschst du dir auch mehr „Yeah“-Momente und weniger „Oh-Momente“?
Dann lade ich dich ein, weiter mitzulesen, meinen Newsletter zu abonnieren oder ein Beratungsgespräch zu buchen. Denn aus Oh-Momenten können Ah-Momente werden und das mit viel Spaß: Mit Yeah vom Oh zum Ah!

